Ernährung Mythos und Fakten zur Hypnose

18.06.2019

Sie kennen bereits alle Diäten, doch langfristige Erfolge blieben bisher aus? Abnehmen wird oft mit Hunger, Verzicht und Jo-Jo-Effekt in Verbindung gebracht.
Eine Abnehm-Hypnose kann Ihnen dabei helfen, unschönen Kilos den Kampf anzusagen und langfristig Ihr Wohlbefinden zu steigern. Wer sich nichts unter Hypnose vorstellen kann oder gar Angst davor hat, der wird im folgenden Artikel aufgeklärt.

Hypnose und Abnehmen - kann das funktionieren?

Wer schon zahlreiche Diäten hinter sich hat, weiß, Diäten sind
zeitaufwändig und erfordern die richtige Planung. Hypnose kann beim
Abnehmen helfen. Ihre Gewichtssituation liegt meist an eingefahrenen
Verhaltensmustern, wie z.B. Fressattacken und das stetige Verlangen
nach etwas Süßem. Bei der Abnehm-Hypnose geht es darum, diese
Verhaltensmuster zu ändern. Der Hypnose-Therapeut Ihrer Wahl wird
vor der ersten Sitzung mit Ihnen erörtern, wie Ihr übliches
Essverhalten aussieht und was Sie bisher daran gehindert hat,
dauerhaft abzunehmen und Ihr Wunschgewicht zu halten. Gescheiterte
Diäten haben oft Unzufriedenheit, Frustration und andere negativen
Emotionen zur Folge. An diesem Punkt setzt die Hypnotherapie an: Die
Behandlung durch einen Hypnotiseur soll negative Verhaltensweisen
durchbrechen und durch neue, positive Gewohnheiten ersetzen.


Schluss mit den Mythen - Keine Angst vor Hypnose!

Viele Menschen bringen Hypnose mit Esoterik oder gar etwas Mystischem in
Verbindung. Durch die sogenannte Show-Hypnose werden viele Mythen
befeuert, welche sich um die Hypnose ranken. So fürchten sich viele
vor der Trance in der sie meinen, die Kontrolle zu verlieren und
willenlos alles tun, was ihnen der Hypnotiseur befiehlt. Doch Sie
können Sich sicher sein - Sie sind nicht verhext und niemand kann
etwas mit Ihnen anstellen, was nicht Ihrem eigenen Wunsch entspricht!

In Sachen "Bewusstlosigkeit" besteht oftmals auf Seiten der
Hypnotisanden auch eine Angst, nicht mehr aufwachen zu können. Bis
dato ist allerdings weder aus der praktischen Arbeit noch aus
Literatur und Fortbildung ein derartiger Fall bekannt. Das Einzige,
was durchaus vorkommen kann, ist, dass der Klient während der
Behandlung einschläft und in eine Art somnambulen oder esdailschen
Hypnose-Schlaf ("Hypno-Sleep") übergeht - der im Übrigen sehr
wohltuend sein kann und während dem noch immer eine
nonverbal-ideomotorische Kommunikation möglich ist.


Wer ist für Hypnose geeignet?

Wer denkt, Hypnose würde bei Ihm nicht funktionieren, liegt in der Regel
falsch. Denn Hypnose gelingt nur bei einer von 10 Versuchspersonen
nicht. Laut Ernest Rossis Studien fällt jeder Mensch tagtäglich
circa alle 90 Minuten selbstständig in eine vergleichbare Trance
(bspw. Tagträumen, Autofahren, TV, Alltagstrance, Esstrance,
Streittrance). Somit ist grundsätzlich auch jeder Mensch mit Hypnose
unterstützbar. Man könnte von einem unterschiedlichen
"Trancetalent" sprechen. 10-20% der Versuchspersonen sind i.d.R.
leicht ,,empfänglich'' für Hypnose, 10-20% haben entsprechende
"Anlaufschwierigkeiten" und 60-80% besitzen ein "normales"
Durchschnittspotenzial.


Was passiert während der Hypnose?

Die Hypnose ist ein Zustand erhöhter Aufmerksamkeit, verbunden mit einem
starken Fokus auf innere Bilder und Vorgänge. Mithilfe einer
Konzentrationsübung versetzt der Hypnotiseur den Patienten in tiefe
Entspannung. Bewusstlos ist der Hypnotisierte nicht. Mitunter ist er
sogar wesentlich bewusster als im alltäglichen Bewusstseinsmodus. In
einer therapeutischen Trance können Trancetiefen erreicht werden, in
denen der Klient nicht mehr bewusst mitsteuert.

Der Hypnotherapeut führt den Hypnotisierten mit seiner Stimme durch
verschiedene Alltagssituationen, enthüllt dabei unterbewusste
Beweggründe für ungesunde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und
verankert davon ausgehend neue Verhaltensweisen in dessen
Unterbewusstsein. Diese neuen Verhaltensweisen helfen den Patienten
dabei, ihrem Abnehmziel näherzukommen.


Ist der Hypnosezustand messbar?

Der hypnotische Trancezustand ist mittels EEG (Elektroenzephalografie)
messbar. Man weiß heute: während der Trance passiert etwas im
Gehirn - kein Zauber, sondern Wissenschaft. Neuropsychologische
Untersuchungen zeigen, dass die Aktivität bestimmter Gehirnareale
während der Hypnose reduziert ist. Forscher vermuten, dass die
Hirnregionen unter Hypnose nicht nur unterschiedlich aktiv, sondern
auch anders miteinander verknüpft sind. So kann Hypnose
gespeichertes, erlerntes Schmerzempfinden verändern, den Schmerz
lindern oder sogar löschen. Doch achten Sie bei der Wahl Ihres
Hypnosetherapeuten bzw. Hypnotiseurs darauf, sich ausschließlich in
die Hände eines geschulten Praktikers zu begeben, dem Sie vertrauen
und auf den Sie sich mental einlassen können.



Über die Autorin:

Michaela Ipsen ist gelernte Bankkauffrau, die den Weg in den Heilberuf fand.
Als Heilpraktikerin kombiniert Sie Berufs- und Managementerfahrung
mit den besten therapeutischen Methoden. Ihre therapeutischen
Schwerpunkte sind unter anderem Psycho- und Hypnosetherapier, Stress-
und Burnout Prävention und Ernährungscoaching.